
Kostasmonitou
Berg Athos, Athos-Halbinsel, Chalkidiki

Die **Moni Konstamonitou** ist die **letzte (20.) in der Hierarchie** und eines der kleinsten Klöster des Heiligen Berges — aber das mindert nicht ihren historischen Wert. Sie wurde im **11. Jahrhundert** an einem bewaldeten Ort auf der nordwestlichen Halbinsel gegründet. Ihr heutiger Name stammt wahrscheinlich von dem Gründer Konstantin Monomachos oder von einem Wohltäter der Region — die Etymologie ist umstritten. Die Konstamonitou liegt in einem **dichten Wald** fern vom Meer — eines der "inneren" Klöster des Heiligen Berges. Dies verleiht ihr eine spirituelle Besonderheit: die Stille und die Natur sind hier intensiver spürbar. Aufbewahrt wird das **Bild des Heiligen Stephanus** — der Hauptfesttag des Klosters. Außerdem gibt es Reliquien von Heiligen und alte byzantinische Handschriften. Zugang: zu Fuß von Zografou (1,5-2 Stunden) oder von Chilandariou (2 Stunden). Aufgrund der abgelegenen Lage ist es eines der am wenigsten besuchten Klöster — dies ist auch der größte Vorteil für Pilger, die Ruhe suchen.
Sehenswürdigkeiten
Häufig gestellte Fragen
Nur Männer, mit Sondergenehmigung (Diamonitirion). Frauen ist der Zutritt seit ~1000 Jahren verboten (Abaton-Regel). Klöster können vom Schiff aus besichtigt werden.
Wenden Sie sich ca. 6 Monate vorher an das Pilgerbüro in Thessaloniki (+30 2310 252578). Passfoto und Klosterbestätigung erforderlich. Kosten 25–35 € pro Nacht.
Fähre von Ouranoupoli (Festland Chalkidiki) nach Daphni — Einreisehafen. ~2 Stunden. Das Diamonitirion wird vor dem Einsteigen kontrolliert.
20 herrschende Klöster plus zahlreiche Sketen und Zellen. Bekannteste: Megisti Lavra, Vatopedi, Iviron, Chilandariou, Simonos Petras, Agiou Pavlou, Dionysiou.
Ja. Tägliche Sommerkreuzfahrten ab Ouranoupoli entlang der Westküste — Klöster vom Meer aus sichtbar. Auch für Frauen und Kinder.