Die 20 Klöster des Berg Athos

Auf dem Berg Athos befinden sich genau 20 Klöster — nicht mehr und nicht weniger. Diese Zahl ist in der Verfassungscharta des Berg Athos verankert und kann weder erhöht noch verringert werden. Jedes Kloster hat eine Position in der Hierarchie, die vor Jahrhunderten festgelegt wurde.

Von den 20 Klöstern sind 17 griechisch, eines ist russisch (Agiou Panteleimonos), eines serbisch (Chilandariou) und eines bulgarisch (Zografou). Gemeinsam bilden sie die Heilige Gemeinschaft, das zentrale Verwaltungsorgan des Athos-Staates mit Sitz in Karyes.

Vollständige Rangliste

#Kloster
1
Great Lavra
963 · Griechisch
2
Vatopedi
972 · Griechisch
3
Iviron
976 · Griechisch
4
Chilandariou
1198 · Serbisch
5
Dionysiou
1375 · Griechisch
6
Koutloumousiou
1169 · Griechisch
7
Pantokratoros
1363 · Griechisch
8
Xeropotamou
956 · Griechisch
9
Zografou
971 · Bulgarisch
10
Dochiariou
1045 · Griechisch
11
Karakalou
1070 · Griechisch
12
Philotheou
992 · Griechisch
13
Simonos Petras
1257 · Griechisch
14
Agiou Pavlou
934 · Griechisch
15
Stavronikita
1541 · Griechisch
16
Xenofontos
998 · Griechisch
17
Gregoriou
1345 · Griechisch
18
Esphigmenou
1001 · Griechisch
19
Agiou Panteleimonos
1169 · Russisch
20
Konstamonitou
1080 · Griechisch

Weitere Klösterliche Einrichtungen

Neben den 20 souveränen Klöstern gibt es auf dem Berg Athos viele weitere klösterliche Einrichtungen, die von den Klöstern abhängig sind:

  • Skiten: Kleinere Mönchsgemeinschaften, die von einem Kloster abhängig sind. Es gibt 12 Skiten, einige mit gemeinschaftlicher Organisation und eigener Kirche.
  • Kellia (Zellen): Einzelne Gebäude mit einer Kapelle, in denen kleine Gruppen von Mönchen leben (normalerweise 2-6). Sie gehören einem Kloster und werden auf Lebenszeit vergeben.
  • Kalyves (Hütten): Einfachere Mönchsunterkünfte, oft ohne Kapelle. Sie sind in Gruppen zusammengefasst, die Skiten bilden.
  • Hesychasterien (Einsiedeleien): Abgelegene Rückzugsorte für Mönche, die sich ausschließlich dem Gebet und der Stille widmen. Sie befinden sich an schwer zugänglichen Orten, manchmal sogar in Höhlen.